Die Gründung
Das Jahr 1962 — Wie Deutschland zu seiner Liga kam
Deutschland im Sommer 1962. Seit 1949 regiert Konrad Adenauer die Bundesrepublik Deutschland, die weniger vom Zweiten Weltkrieg spricht als von Aufschwung und Wirtschaftswunder. In der DDR steht weiterhin Walter Ulbricht an der Spitze der SED, seit dem 24. Januar gibt es den Beschluss der Volkskammer der DDR, die allgemeine Wehrpflicht in der DDR und Ost-Berlin einzuführen. Die Folgen des Zweiten Weltkriegs sind immer noch allgegenwärtig und wer am 28. Juli die Zeitungen aufschlägt, erfährt dass Brasiliens Regierung an diesem Tag verbietet, die dritte Auflage von Hitlers „Mein Kampf" zu drucken. Und er liest von fünf verhafteten Mauerattentätern in West-Berlin. Die jungen Männer wollten die Mauer, die die Stadt in Ost und West trennt, sprengen, denn „wir sind gegen die Mauer." Nicht ungewöhnlich, nur ungewöhnlich mutig.
Dennoch - die Zeichen stehen auf Veränderung. Konrad Adenauer wird die BR Deutschland noch etwas mehr als ein Jahr führen (um dann von Ludwig Erhard ersetzt zu werden), die Tage von Walter Ulbricht sind ebenfalls gezählt (er weiß es nur noch nicht). Und auch im deutschen Fußball soll sich etwas grundlegendes verändern. Zumindest im bundesdeutschen Fußball. An jenem Samstag wollen Fußballfunktionäre und Delegierte in Dortmund alte Fußball-Mauern einreißen.
Und sind guter Dinge. Das Wochenende hat angenehm begonnen für die (überwiegend älteren) Männer, die eine epochale Entscheidung treffen wollen. Am Abend vor dem 14. DFB-Bundestag haben sich die meisten bereits im Dortmunder Kongresszentrum Westfalenhallen am Rheinlanddamm direkt an der B 1 versammelt und im sogenannten Goldsaal ein unterhaltsames Vorprogramm genossen.
Das Sport Magazin schreibt: „24 Stunden zuvor hatten noch an gleicher Stelle die Bundesliga-Kämpfer beider Fronten einen frohen Kameradschaftsabend verlebt, mit viel Varieté, Musik und Klein-Ernas „lustigen Zwiegesprächen".
Tags darauf gibt es auf dem gleichen Podium die „heftigen Zwiegespräche". Worüber streiten die 127 Delegierten, die rund zwei Millionen Mitglieder und 15.000 Vereine in der BR Deutschland vertreten, an diesem Tag? Punkt 7 der Tagesordnung, der lapidar „Anträge" heißt, sorgt für eine selten erlebte Spannung auf einem DFB-Bundestag. Dessen besondere Bedeutung unterstreicht die Anwesenheit hoher Politiker wie die des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Dr. Meyers, dem Staatssekretär des Innenministeriums und dem Dortmunder Oberbürgermeister. Auch Willi Daume, Präsident des Deutschen Sportbunds (DSB), verfolgt die Debatte, Bundestrainer Sepp Herberger stimmt als Delegierter des Südwestdeutschen Verbandes sogar mit ab. Der exakt um 10.15 Uhr beginnende Bundestag erhält durch die Neuwahl des Präsidenten eine zusätzliche Bedeutung, auch wenn im Vorfeld schon alles geklärt worden ist. Der Kölner Peco Bauwens tritt nach 13-jähriger Amtszeit ab, darf eine letzte launige Rede halten, erhält viel dankbaren Beifall und wird sodann zum DFB-Ehrenpräsidenten ernannt. Danach wird sein Nachfolger inthronisiert: Einstimmig geht die Wahl an den Osnabrücker Juristen Hermann Gösmann. Mit Kassenbericht, Entlastung des Vorstands, Neuwahlen diverser Ausschüsse und Totenehrung wird der Vormittag verbracht. Das Wichtigste, das Ereignis, auf das alle warten und weshalb sich rund 50 Journalisten akkreditiert haben, soll erst nach der 75-minütigen Mittagspause anstehen.
Um 14.45 Uhr haben sich die Delegierten kulinarisch gestärkt, um die Gründung der Bundesliga in Angriff zu nehmen. Der DFB-Vorstand macht keinen Hehl daraus, welches Ergebnis er sich wünscht. Schließlich hat er selbst den Antrag auf Gründung der Bundesliga gestellt. Noch unter der Führung von Peco Bauwens ist bereits 1960 beschlossen worden, die Anzahl der Vertragsfußball-Klubs (126 Oberligisten) wesentlich zu reduzieren und 1961, dass auf dem nächsten Bundestag über eine Bundesliga-Gründung abgestimmt werden solle. Bauwens betont schon am Vormittag voller Pathos: „Wir stehen an einem Wendepunkt und es gilt, einen Schritt vorwärts zu tun, der schon lange hätte getan werden müssen…Die Zeit ist reif für eine Neuordnung im deutschen Spitzenfußball. Es mag dem Einen oder Anderen im Kreis der Delegierten schwer fallen, sich zu dieser Überzeugung durchzuringen; aber ich glaube dass wir eine klare und deutliche Entscheidung treffen müssen, wenn wir vor unserem eigenen Gewissen bestehen wollen."
Was meint Bauwens genau? Die Vereine dürfen ihren Vertragsspielern damals maximal 400 D-Mark im Monat zahlen, doch in der Praxis wird diese Regelung hundertfach umgangen. Mit Schwarzgeldern, mit geldwerten Vorteilen oder mit der Vermittlung von lukrativen Einnahmequellen wie Tankstellen oder Tabakläden. Selbst gegen Fritz Walter musste der DFB prozessieren, weil ihm der 1. FC Kaiserslautern ein Darlehen über 45.000 DM gegeben hat, um eine Wäscherei und ein Kino zu führen. Er wurde freigesprochen, sein FCK nicht.
Doch wer das System nicht „interpretiert", läuft Gefahr, seine Stars zu verlieren. Anfang der Sechziger setzt eine nie gekannte Welle von Auslandstransfers ein; Nationalspieler wie Helmut Haller und Albert Brülls zieht es nach Italien, wo ein Horst Szymaniak schon längst spielt. Auch um Hans Tilkowski, Uwe Seeler und weitere Stars jener Epoche werben ausländische Klubs mit Lira und Peseten – mehr als hartnäckig.
Um also einerseits ehrlich, andererseits konkurrenzfähig bleiben zu können, gilt es Bezahlung und Spielniveau anzuheben. Eine zentrale Spielklasse muss her, die die anderen westeuropäischen Länder auf Top-Niveau ohnehin schon haben. Gösmann drückt es beinahe verzweifelt aus: „Ich weiß nicht, was der neugewählte Vorstand machen soll, wenn dieser Antrag heute vom Bundestag abschlägig beschieden werden sollte."
Der DFB hatte ja eigens eine Kommission gegründet, die den Delegierten schon im April 1962 ein 54-seitiges Gutachten vorgelegt hatte. Galt es doch vieles zu bedenken, insbesondere wirtschaftliche und steuerliche Fragen. So fällt das Wort Finanzamt an diesem Tag noch etwas häufiger als das Wort Fußball.
Die größte Angst der Vereine ist es, die Gemeinnützigkeit zu verlieren und dadurch steuerliche Nachteile zu erleiden. Dr. Gösmann bestätigt das Problem: „Bei Einführung des Vollprofitums würde vor allem die Gemeinnützigkeit der Vereine entfallen. Diese Auslassungen haben wir zwar nicht offiziell vom Bundesfinanzministerium bekommen; aber das hat man uns inoffiziell erklärt."
Deshalb schlägt die DFB-Kommission in ihrem Gutachten nach Rücksprache mit dem Finanzministerium die Einführung des Lizenzspielers vor, dessen Gehaltsobergrenze bei 500 DM liegen soll, mit Prämien seien maximal 1200 DM im Monat erlaubt. Dr. Gösmann nennt diese Lösung „ein Mittelding, wenn ich so sagen darf, zwischen dem Vertragsspieler und dem ausgesprochenen Profi." Der Lizenzspieler soll nach Möglichkeit zwar noch arbeiten gehen können, aber nicht mehr müssen, wozu der Vertragsspieler laut Satzung bisher verpflichtet ist.
Bundesliga ja oder nein, mit Halbprofis, Vollprofis oder ganz ohne Profis – daran entzündet sich am Nachmittag des 28. Juli 1962 eine Debatte, an der sich zehn Redner beteiligen. Der süddeutsche Vertreter Paul Flierl aus Fürth erklärt, sein Verband (SFV) habe beschlossen, für das Vollprofitum zu stimmen und fragt den Vorstand: „Ja glauben Sie denn, dass die Spieler mit diesen Beträgen zufrieden sind? Die Vereine werden erneut unter Druck gesetzt, und sie müssen dann eben wiederum mehr geben, als gesetzlich zulässig ist." Sie seien zur Erhöhung der Eintrittspreise gezwungen und ob der Fan das mitmache, stünde auf einem anderen Blatt. Es sei auch „nicht unbedingt sicher, dass mit Einführung der Bundesliga auch eine Hebung der Spielstärke verbunden ist." Auch sei zu befürchten, dass künftig nur Bundesligaspiele auf dem Totoschein stünden und die kleineren Vereine keine Gelder mehr vom Toto bekämen. Flierl beendet seine Rede mit dem Satz: „Wir können uns unter diesen Umständen nicht bereit erklären, dieser Regelung auf Lizenzspielerbasis zuzustimmen."
Damit scheinen schon 41 Stimmen verloren zu sein, auch wenn sich nur zwanzig Hände zum Beifall regen. Dr. Gösmann erwidert, wie er anmerkt, „außerordentlich ungern": „Wir sind uns alle im Vorstand darüber klar, dass die Einführung des Lizenzspielers die Einführung des Profitums ist; allerdings mit dem Unterschied, Kamerad Flierl, dass uns die Finanzämter erlaubt haben, den Profi auf der Basis einer Beschränkung einzuführen. Nur um gegenüber der Öffentlichkeit gedeckt zu sein, hat man den Ausdruck Lizenzspieler gewählt; es wird jedoch keiner da sein, der behaupten wollte, dass das nicht der Profi ist."
Karl Daubach vom Südwestdeutschen Verband spricht sich zunächst für die Liga-Gründung aus, weil sonst die Gefahr bestünde, dass sich die großen Klubs in einer „Staatsliga" zusammentäten „und damit nicht mehr unter der Regie des DFB" stünden. Er wendet jedoch ein, dass man nicht über eine Einführung abstimmen könne ohne die Modalitäten (Zulassungskriterien, Anzahl der Klubs, Auf- und Abstieg) zu kennen: „Das wäre doch die Katze im Sack!"
Er beantragt „für das kommende Jahr ein wirklich brauchbares Statut als Grundlage" zu schaffen und endigt: „Heute aber können die Stimmen meines Regionalverbandes nicht positiv in die Waagschale fallen."
Abb. 2.1.1 Infografik by Ligalive. Bild von Imago Images, Infografik von Andjela Jankovic im Auftrag von Closelook Venture GmbH
Weitere 20 Stimmen scheinen verloren, die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für den Antrag „Bundesliga mit Lizenzspielern zum 1. August 1963" ist in höchster Gefahr. Nun tritt Hermann Neuberger, Vertreter des Saarlands und späterer DFB-Präsident, ans Mikrofon und rettet die Gründung der Bundesliga. „Der hat mit einer flammenden Rede das Blatt gewendet", erinnert sich Hermann Ost, damals für die Westfälische Rundschau im Goldsaal noch 2003. Auch das Sport Magazin schreibt zwei Tage später: „Die kluge Rede von Hermann Neuberger zündete". Neuberger erinnert die Gegner der Bundesliga zunächst daran, dass der Beschluss, heute über die Einführung abzustimmen, „keine Kampfabstimmung" sei und auch „Kamerad Flierl" für die Reduzierung der Vertragsliga-Klubs sei.
Neuberger trifft die Delegierten ins Herz, als er sagt: „Wir wollen, dass unsere Vereinsvorstände endlich einmal wieder ruhig schlafen können. Und wir wollen Ihnen die Chance geben wieder ehrlich zu werden. Das ist der tiefste Grund, meine Herren!"
Er spricht ferner davon, der Vertragsfußball habe seit Jahren in einem „Zustand der Anarchie" fortexistiert. „Seit zwei Jahren ist auch das Sportgericht ohne jegliche Betätigung. Und warum? Weil eben der Kontrollausschuss eingesehen hat, dass es zwecklos ist, dem verfahrenen Karren nachzulaufen, weil man weiß, dass er nicht mehr aus dem Dreck zu ziehen ist."
Gegen das Profitum führt er ins Feld: „Wir öffnen damit einem Kreis die Türen, den wir bisher nicht haben wollten: Den Managern! Wir öffnen damit unsere Türen dem Kommissionär und legalisieren und unterstützen den Spielervermittler, der seine zehn bis 20 Prozent aus einem solchen Geschäft bezieht."
Das Protokoll verzeichnet „lebhaften Beifall", als er mit der Mahnung endet: „Ich bin der Meinung, dass der deutsche Fußballsport es sich einfach nicht leisten kann, aus diesem Goldsaal herauszugehen, ohne ein klares Ja oder Nein gesagt zu haben."
Um nun voranzukommen und angesichts von noch acht Namen auf der Rednerliste beantragt der neue Vize-Präsident Ludwig Franz, den Antrag zu trennen und erst über die Bundesligagründung an sich und dann über die Einführung des Lizenzspielers und/oder das Vollprofitum abzustimmen. Nur darüber solle man sich nun äußern.
Das Ansinnen führt in der Folge zur Verwirrung und diverse Redner müssen zur Ordnung gerufen werden, weil sie mit ihren Ausführungen „den Betrieb aufhalten". Aber nachdem Kölns Präsident Dr. Franz Kremer, glühender Verfechter der Bundesliga, deutliche Worte gefunden hat ("Ich bin mir stundenlang vorgekommen, als wäre ich auf dem falschen Bundestag") und der Sprecher des Norddeutschen Verbands pro Bundesliga votiert, heißt es um 17.11 Uhr „Schluss mit der Debatte". Dr. Gösmann weist noch mal daraufhin, dass eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig sei, weil die Satzung nicht eindeutig regele, ob die einfache Mehrheit ausreiche und das Ergebnis beim Registergericht dann angefochten werden könne. Es wird eine geheime Wahl beantragt und Vize-Präsident Franz fordert die Delegierten auf: „Nehmen wir also den Stimmzettel Nr. 6 und schreiben Sie mit Ja oder Nein ihre Einstellung zum Antrag: „Der Bundestag möge beschließen, vom 1. August 1963 ab eine zentrale Spielklasse unter der Leitung des DFB einzuführen." Das geschieht um 17.33 Uhr. Während die Stimmen ausgezählt werden, zweifelt Bundestrainer Sepp Herberger noch an der Gründung der Bundesliga. Doch es kommt anders. Um 17.44 Uhr wird das Ergebnis bekannt gegeben. Mit 103:26 Stimmen ist die Bundesliga aus der Taufe gehoben.
Antrag zwei auf Einführung des Vollprofitums ist weniger Erfolg beschieden, er wird mit 49:80 Stimmen abgeschmettert. Die Einführung des Lizenzspielers – des Zwischendings - erhält dagegen die notwenige Zwei-Drittel-Mehrheit, wenn auch knapp. 86 Stimmen sind nötig, 91 werden es – bei 37 Gegenstimmen. Eine Stimme ist ungültig. In die nun weitgehend gelöste Stimmung platzt die Nachricht vom Tode Richard Hermanns, einem Spieler aus dem Weltmeister-Kader von 1954. Dr. Gösmann bittet die Delegierten, sich ihm zu Ehren zu erheben und schließt die Versammlung, die Geschichte schreibt, zeitgemäß „mit einem dreifachen Hipp-hipp-hurra!"
Als Sepp Herberger den Goldsaal verlässt, strahlt er übers ganze Gesicht: „Diese Entscheidung macht mich froh. Endlich haben wir sie." Er hatte schon 1939 um die Bundesliga, damals hätte man sie „Reichsliga" genannt, gekämpft. Was lange währt, wird nun endlich gut. Auch wenn die Ablehnung des Vollprofitums natürlich nicht zielführend ist.
46 Mannschaften bewerben sich nun um die Zulassung zur Bundesliga, über die eine sogenannte Zwölfjahreswertung sowie weiterführende regionale Kriterien entscheiden soll. Zwei Vereine in der Bundesliga aus einer Stadt sind verboten. Der DFB reserviert für West- und Süddeutschland jeweils fünf, für Norddeutschland drei, den Südwesten der Republik zwei und für West-Berlin einen Startplatz. Bis zum Meldeschluss am 31. Dezember 1962 bewerben sich 46 der 74 Oberligisten für die Bundesliga. Die ersten neun Plätze erhalten der Hamburger SV, Werder Bremen, 1. FC Köln, Borussia Dortmund, Schalke 04, Eintracht Frankfurt, 1. FC Nürnberg, Hertha BSC Berlin und der 1. FC Saarbrücken. Die restlichen sieben Plätze werden im Mai 1963 ausgewählt. Der Karlsruher SC, der VfB Stuttgart und der 1. FC Kaiserslautern sind unumstritten, die Berücksichtigung von 1860 München, Preußen Münster, dem Meidericher SV und Eintracht Braunschweig dafür umso mehr. Düsseldorf und Hannover, Großstädte und Landeshauptstädte mit großen Stadien bleiben außen vor. Der TSV 1860 erhält den Vorzug gegenüber dem FC Bayern München. Die Auswahlkommission verändert kurzfristig und klammheimlich ihre Kriterien, das Abschneiden in der letzten Oberligasaison 1962/63 wird zum entscheidenden Faktor. 1860 ist Südmeister, der FC Bayern nur Dritter. Laut DFB fehle dem FC Bayern auch die notwendige „sportliche Vergangenheit". Dass der FCB der einzige Münchener Klub ist, der bis 1963 Deutscher Meister geworden ist (1932), spielt keine Rolle. Auch die Entscheidung für den 1. FC Saarbrücken hat einen faden Beigeschmack, da der im DFB-Präsidium vertretene Hermann Neuberger seinen Heimatverein in der neuen Spielklasse sehen will. Der FK Pirmasens schaut in die Röhre. Aachen und Offenbach sind mit ihrer Nichtberücksichtigung nicht einverstanden und bemühen ordentliche Gerichte – ohne Erfolg.
Übrigens: Eine zentrale Fußball-Liga gibt es in der DDR bereits seit 1949 - zunächst als Ostzonenliga, dann ab November 1949 unter dem Namen DS-Liga und von der Saison 1950/51 an auch mit den Spitzenklubs aus Ost-Berlin. Und in England (1888), Österreich (1924), der Tschechoslowakei (1925), Umgarn (1926), Italien (1926), Spanien (1928), Frankreich (1932) und Portugal (1934) gibt es zentrale Ligen auch schon seit längerer Zeit.
